Seafile ist ein schlanker und leistungsfähiger, auf dem git-Protokoll basierender Cloud-Dienst und war der erste Service, den wir im FabLab Chemnitz installierten und nutzten. Seafile ist anders als OwnCloud oder NextCloud hauptsächlich für das Teilen von Dateien geeignet, weniger für das Teilen von Kalendern, Kontakten und Co. im Sinne einer vollständigen Groupware. Wir nutzen es für die interne Arbeit, aber auch für das Teilen von verschiedenen Sachen, die sich sonst eher schlecht hosten lassen. Der Server-Dienst läuft am besten auf Linux-Systemen, während es Clients für die meisten Betriebssysteme (inklusiver mobiler Endgeräte) gibt. Dabei gibt es grafische User Interfaces und Command Line Interfaces.

Dateien lassen sich mit Seafile in einzeln synchronisierbare Bibliotheken einsortieren. Dafür können Berechtigungen konfiguriert werden. Die Bibliotheken können auf ein Endgerät synchronisiert werden, müssen es aber nicht. Seafile bietet zudem integrierte Dateiverschlüsselung und Wikis im Markdown-Format mit integriertem WYSIWYG-Markdown-Editor,  Volltextsuche und Datei-Tagging.

Seafile ist Open Source. Die Hauptquelle ist https://github.com/haiwen.

Ein paar Screenshots der Benutzeroberfläche (Browser und Android App)

Unsere Public-Verzeichnisse

Kompilierte Software (Mirror) → Compiler Kitchen Public

Android Client (Seafile for Android (ehem. Seadroid))

Der Android Client kann per Google Playstore installiert werden, oder direkt von der Github-Quelle: https://github.com/haiwen/seadroid/releases

In der Regel sind die Releases in Github Monate aktueller als das Playstore-Repo, weshalb sich eine manuelle *.apk-Installation anbietet.

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